Dein Hund frisst Erde?

Dein Hund frisst Erde? Das könnte dahinter stecken!

Hunde machen komische Sachen – zumindest kommt es uns Zweibeinern oft so vor. Und tatsächlich steckt nicht hinter jedem Verhalten unserer lieben Vierbeiner eine ernsthafte Logik. Wenn Angewohnheiten zwanghaft werden oder drohen, die Gesundheit deiner Fellnase zu beeinträchtigen, solltest du einen Blick auf die möglichen Ursachen werfen. Dein Hund frisst Erde? Ein Hund frisst Erde aus den verschiedensten Gründen – welche das sind und ob du dir Sorgen machen musst, erfährst du hier.

Hund frisst Erde: Mögliche harmlose Gründe

Wenn dein Hund gern Erde frisst, ist das zunächst kein Grund zur Panik. So seltsam es dir auch vorkommt: Oft stecken ganz harmlose Ursachen hinter dem Natur-Genuss. 

Neugierde

Hunde sind von Natur aus neugierig. Besonders Welpen, aber auch ausgewachsene Vierbeiner erkunden ihre Umgebung gern ausgiebig mit allen Sinnen. Dabei spielt das Maul eine entscheidende Rolle – schließlich ist es das wichtigste Tastorgan deiner Fellnase. Wenn dein Hund also im Zuge seiner Erkundungen auch mal etwas Erde in den Mund nimmt, daran herumkaut und sie anschließend wieder ausspuckt oder teilweise runterschluckt, ist das überhaupt kein Grund zur Sorge: Er oder sie ist einfach ein neugieriger Entdecker.

Geschmack

Für die meisten Menschen ist Erde einfach nur Erde. Hunde hingegen können mit ihrem sensationellen Geruchssinn jeden noch so kleinen Bestandteil des Erdreichs identifizieren. Abgestorbene Tier- und Pflanzenteile, Dünger, Kot und Urin von anderen Tieren und sogar mikroskopische Krümel von Essensresten sind nur einige Beispiele der vielfältigen Aromen, die dein Vierbeiner im Erdreich aufspüren kann. Entdeckt die Spürnase dabei etwas besonders Spannendes, möchte sie es natürlich auch kosten. 

Wichtig: Dünger riecht für die meisten Hunde unwiderstehlich. Wenn du nicht weißt, welcher Dünger in welcher Menge zum Einsatz gekommen ist, solltest du deinen Liebling aber besser nicht davon naschen lassen – sonst kann es schnell ungesund oder sogar gefährlich werden. 

Verdauung

Es ist bekannt, dass Hunde häufig Gras fressen, wenn ihnen übel ist. Mit Erde ist es ähnlich: Die schlauen Vierbeiner wissen instinktiv, dass Erde helfen kann, Giftstoffe im Körper zu binden, die Darmflora zu fördern und Verstopfung entgegenzuwirken. Zwickt es ein wenig im Fellbäuchlein, kann ein Erd-Snack also auf natürliche Weise Linderung verschaffen. 

Behandelt sich dein Hund auf diese Weise hin und wieder selbst, ist das also wie ein cleverer Griff in die heimische Naturapotheke. Kommt das jedoch häufiger vor, solltest du der Ursache für die Verdauungsprobleme auf den Grund gehen und eventuell über eine Futterumstellung nachdenken.

Hilfe, mein Hund frisst Erde: Wann du eingreifen solltest

Wenn dein Hund aus einem harmlosen Grund hin und wieder etwas Erde frisst, ist das in der Regel kein Problem. In den folgenden Fällen solltest du deinen Vierbeiner aber möglichst davon abhalten, Erde zu naschen:

  • Wenn neben Erde auch große Mengen Kies und Steine im Hundemagen landen, kann das zu inneren Verletzungen bis hin zum Darmverschluss führen.
  • Wenn die Erde durch künstlichen Dünger, chemische Abfälle oder Abwasser verunreinigt ist, kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. 
  • Weideflächen können durch zu viel Kot und Urin verunreinigt sein. 

Außerdem gilt wie immer: Die Menge macht das Gift! Frisst dein Hund bei jeder Gelegenheit massenweise Erde, wird’s ungesund. Dann ist vielleicht eine der folgenden Ursachen Schuld, gegen die du unbedingt etwas unternehmen solltest.

Nährstoffmangel

Wenn dein Hund instinktiv spürt, dass ihm gewisse Nährstoffe fehlen, versucht er möglicherweise, diesen Mangel selbst auszugleichen – das Fressen von Erde oder Kot kann ein Anzeichen dafür sein. Achte auf eine ausgewogene Ernährung und ziehe gegebenenfalls deinen Tierarzt oder einen Ernährungsberater zu Rate. 

Tipp: Alles für eine ausgewogene Hundeernährung findest du in unserem Shop.

Verhaltensstörung

Vierbeiner können aus vielen Gründen zwanghaftes Verhalten bis hin zur Neurose entwickeln – besonders häufig betroffen sind Hunde, die traumatische Erlebnisse hinter sich haben oder unter schwierigen Verhältnissen leben mussten. Führt das dazu, dass sie ungenießbare Objekte fressen, hat das sogar einen Namen: Pica-Syndrom. Hast du das Gefühl, dass dein Hund zwanghaft Erde frisst, kann therapeutisches Verhaltenstraining helfen.

Langeweile & Stress

Obwohl Langeweile und Stress kaum unterschiedlicher sein könnten, haben sie häufig dieselben Auswirkungen: Ein gelangweilter oder gestresster Hund sucht sich ein Ventil. Achte darauf, dass du deinen Liebling immer anständig auslastest – beispielsweise durch genügend Bewegung, Beschäftigung beim Spaziergang und geistige Herausforderungen. Ein geregelter Tagesablauf, feste Routinen und viel gemeinsames Training können Stress entgegenwirken. 

Das beste Mittel gegen Stress und Langeweile sind Kauartikel: Das kauen ist eine artgerechte Beschäftigung, lastet deinen Hund körperlich und geistig aus und ist gleichzeitig die natürlichste Möglichkeit, Stress abzubauen. 

Lesetipp: Hier erfährst du, welche Wirkung Kauartikel auf Hunde haben

Zahnprobleme

Das Gebiss ist das wichtigste Werkzeug deines Hundes – natürlich achtet er oder sie gut darauf. Bei schmerzhaften Zahnerkrankungen versuchen viele Fellnasen, sich Abhilfe zu verschaffen. Da ist Erde ein cleveres Hilfsmittel: Lehmige Erde kann eine kühlende Wirkung und heilende Eigenschaften haben, die helfen können, Schmerzen zu lindern und Entzündungen entgegenzuwirken. Außerdem kann das Kauen auf kleinen Steinchen helfen, lockere Zähne zu lösen. 

Zeigt dein Hund noch andere Anzeichen für Zahnschmerzen oder erkennst du Probleme bei einem Blick ins Maul, solltest du umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Langfristig solltest du darauf achten, die Zähne deiner Fellnase regelmäßig zu kontrollieren und zu pflegen. 

Tipp: Der einfachste, natürlichste und leckerste Weg für ordentliche Zahnpflege beim Hund sind Kauartikel. Hier findest du 7 Kauartikel zur Zahnreinigung.

Gesundheitliche Probleme

Neben den Zähnen können auch andere Erkrankungen dafür sorgen, dass dein Hund sich mit Erde Linderung verschaffen will. Ein Parasitenbefall beispielsweise kann dieses Verhalten auslösen. Sehr selten kann das Fressen von Erde auch ein frühes Anzeichen für eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse sein. Zeigt deine Fellnase zusätzlich Symptome wie Durchfall, schwarzer Kot, Erbrechen oder Gewichtsverlust, solltest du schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. 

Fazit: Wenn dein Hund Erde frisst …

… muss das kein Grund zur Sorge sein. Gönn ihm den Genuss hin und wieder, wenn die Erde nicht verunreinigt ist und er Freude dran hat. Kommen andere Symptome dazu, wird das Verhalten zwanghaft oder hast du sonst ein schlechtes Gefühl, kann ein Besuch beim Tierarzt nicht schaden. Und vielleicht kannst du deine Fellnase ja davon überzeugen, dass ein ordentlicher Hundesnack viel leckerer ist als jede Erde.

Du brauchst das Leckerste vom Leckersten, damit dein Hund was anderes als Erde knabbert? In unserem Shop wirst du fündig – und vergiss nicht, dich bei Facebook und Instagram über unsere Aktionen auf dem Laufenden zu halten!

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