Wer kennt ihn nicht?
Diesen einen Moment am Morgen, wenn dein Hund voller Freude auf dich zugelaufen kommt, dir am liebsten einmal quer durchs Gesicht schlecken möchte und du plötzlich denkst:
„Puh… heute riecht der Atem aber ganz schön streng.“
Viele Hundehalter schieben das erst einmal auf das Futter oder den letzten Kauartikel.
Dabei beginnt Mundgeruch häufig schon viel früher.
Nämlich mit einem dünnen Belag auf den Zähnen, den wir mit bloßem Auge oft kaum erkennen. Zahnbelag beim Hund.
Genau darin liegt das Tückische.
Aus diesem weichen Zahnbelag kann mit der Zeit harter Zahnstein entstehen. Bleibt er unbehandelt, kann das zu Zahnfleischentzündungen, Schmerzen und im schlimmsten Fall sogar zum Verlust einzelner Zähne führen.
Die gute Nachricht ist:
Du kannst eine ganze Menge dafür tun, dass es gar nicht erst so weit kommt.
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Zahnbelag beim Hund entsteht, woran du ihn frühzeitig erkennst und welche Maßnahmen die Tierärzte heute empfehlen, um die Zähne deines Hundes möglichst lange gesund zu halten.
Was ist Zahnbelag beim Hund überhaupt?
Stell dir vor, dein Hund hat gerade gefressen.
Vielleicht hat er noch genüsslich auf einem Kauartikel gekaut, trinkt einen Schluck Wasser und legt sich anschließend zufrieden in sein Körbchen.
Von außen wirkt alles ganz normal.
Im Maul beginnt jetzt jedoch etwas, das wir mit bloßem Auge zunächst gar nicht sehen können.
Auf den Zähnen bildet sich ein feiner Belag aus Speichel, Bakterien und kleinsten Futterresten. Tierärzte bezeichnen diesen Belag als Plaque oder Zahnbelag.
Das ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Genau wie bei uns Menschen entsteht Zahnbelag auch bei Hunden jeden Tag aufs Neue.
Problematisch wird es erst, wenn dieser weiche Belag über längere Zeit auf den Zähnen bleibt. Dann lagern sich Mineralstoffe aus dem Speichel ein und aus dem weichen Zahnbelag wird harter Zahnstein.
Genau deshalb lohnt es sich, nicht erst zu handeln, wenn die Zähne bereits sichtbar verfärbt sind. Je früher Zahnbelag entfernt wird, desto einfacher lässt sich verhindern, dass daraus ein Problem wird.
Woran erkenne ich Zahnbelag beim Hund?
Zahnbelag entsteht langsam.
Genau deshalb fällt er vielen Hundehaltern zunächst gar nicht auf. Nicht weil man ihn nicht sehen kann, sondern weil sich die Zähne Tag für Tag nur minimal verändern.
Der einfachste Weg ist deshalb, deinem Hund regelmäßig ins Maul zu schauen. Hebe dafür vorsichtig die Lefzen an und wirf einen Blick auf die Backenzähne. Dort bildet sich Zahnbelag besonders häufig.
Ein gesunder Zahn wirkt glatt und hell. Zahnbelag erkennst du dagegen meist als gelblichen oder leicht bräunlichen Belag direkt am Zahnfleischrand.
Bleibt dieser Belag über längere Zeit bestehen, kann er sich zu festem Zahnstein entwickeln. Gleichzeitig vermehren sich Bakterien im Maul, wodurch häufig auch Mundgeruch entsteht.
Je früher dir Zahnbelag auffällt, desto einfacher kannst du etwas dagegen unternehmen.

Wie bekommt man Zahnbelag beim Hund weg?
Je früher du Zahnbelag entdeckst, desto einfacher lässt sich etwas dagegen tun.
Solange der Belag noch weich ist, kann er durch regelmäßige Zahnpflege entfernt oder zumindest deutlich reduziert werden. Genau deshalb empfehlen Tierärzte, nicht erst zu handeln, wenn sich bereits harter Zahnstein gebildet hat.
Als wirksamste Methode gilt nach wie vor das regelmäßige Zähneputzen. Es entfernt den weichen Zahnbelag direkt von der Zahnoberfläche und verhindert, dass er sich mit der Zeit verhärtet.
Zusätzlich können natürliche Kauartikel die Zahnpflege sinnvoll ergänzen.
Beim intensiven Kauen entsteht eine mechanische Reibung zwischen Zahn und Kauartikel. Ähnlich wie eine Bürste löst diese Reibung weiche Beläge von der Zahnoberfläche. Gleichzeitig wird die Speichelproduktion angeregt, was die natürliche Reinigung des Mauls zusätzlich unterstützt.
Besonders Kauartikel, an denen Hunde über einen längeren Zeitraum kauen, eignen sich dafür gut. Rinderohren, Rinderkopfhaut oder Ochsenziemer beschäftigen den Hund nicht nur artgerecht, sondern können gleichzeitig dazu beitragen, dass sich weicher Zahnbelag gar nicht erst über längere Zeit auf den Zähnen festsetzt.
Wichtig ist jedoch auch zu wissen: Hat sich der Zahnbelag bereits zu hartem Zahnstein entwickelt, reichen Kauartikel allein nicht mehr aus. Dann sollte das Gebiss von einem Tierarzt untersucht werden.
So gewöhnst du deinen Hund stressfrei ans Zähneputzen
Viele Hunde finden eine Zahnbürste am Anfang ziemlich seltsam.
Das ist völlig normal.
Schließlich hat ihnen bisher noch niemand mit einer Bürste im Maul herumhantiert. Umso wichtiger ist es, deinen Hund langsam an die Zahnpflege zu gewöhnen und ihn nicht zu überfordern.
Am einfachsten funktioniert das in kleinen Schritten.
Lass deinen Hund zunächst etwas Hundezahnpasta von deinem Finger ablecken. Im nächsten Schritt kannst du ihn daran gewöhnen, dass du seine Lefzen anhebst und die Zähne kurz mit dem Finger berührst. Erst wenn das ganz entspannt funktioniert, kommen ein Fingerling oder eine Hundezahnbürste zum Einsatz.
Schon ein bis zwei Minuten Training am Tag reichen aus, damit dein Hund die Zahnpflege mit etwas Positivem verbindet.
Und keine Sorge: Niemand erwartet, dass dein Hund beim ersten Versuch stillhält. Mit etwas Geduld, viel Lob und kleinen Schritten akzeptieren die meisten Hunde das Zähneputzen deutlich besser, als viele Hundehalter zunächst vermuten.
Kann ich Zahnstein bei meinem Hund selbst wegkratzen?
Unsere klare Empfehlung lautet: Nein.
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Zahnstein nichts anderes ist als verhärteter Zahnbelag. Bleibt weicher Zahnbelag über längere Zeit auf den Zähnen, lagern sich Mineralstoffe aus dem Speichel ein. Dadurch wird der Belag immer fester, bis schließlich harter Zahnstein entsteht.
Auch wenn im Internet immer wieder Werkzeuge angeboten werden, mit denen sich Zahnstein angeblich ganz einfach entfernen lässt, solltest du darauf verzichten.
Zum einen kannst du das Zahnfleisch oder den Zahnschmelz verletzen. Zum anderen sitzt Zahnstein häufig auch unter dem Zahnfleischrand. Dort lässt er sich zu Hause weder sicher erkennen noch entfernen.
Hat dein Hund bereits festen Zahnstein entwickelt, gehört die Behandlung deshalb in die Hände eines Tierarztes. Dort können die Zähne unter Narkose gründlich gereinigt und gleichzeitig auf weitere Erkrankungen untersucht werden.
Die beste Zahnpflege beginnt lange vor dem Zahnstein
Zahnbelag beim Hund entsteht nicht von heute auf morgen. Genau deshalb lässt er sich auch oft verhindern, wenn du regelmäßig einen Blick ins Maul deines Hundes wirfst und früh handelst.
Die wirksamste Zahnpflege besteht nicht aus einer einzelnen Maßnahme, sondern aus mehreren Bausteinen. Regelmäßiges Zähneputzen, natürliche Kauartikel und die Kontrolle der Zähne ergänzen sich sinnvoll und helfen dabei, weichen Zahnbelag möglichst gar nicht erst zu festem Zahnstein werden zu lassen.
Denn gesunde Zähne bedeuten weit mehr als frischen Atem. Sie sorgen dafür, dass dein Hund schmerzfrei kauen, fressen und sein Leben genießen kann – heute und noch viele Jahre später.
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Hi! Wir sind Tiernahrung Schwenner!
Seit 1983 stellen wir naturgetrocknete Kauartikel und Leckerli für Hunde her.
Die Beratung unserer Kunden hat für uns hohe Priorität und deswegen möchten wir dir hier einige unserer Tipps aus über 42 Jahren Kauartikel für Hunde mitgeben, die du sicherlich noch nicht kennst!
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Snacktastische Grüße
Familie Schwenner & Team
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