Mundgeruch beim Hund

Mundgeruch beim Hund – warum viele Hundehalter ihn unterschätzen

Mundgeruch beim Hund wird von vielen Hundehaltern erstaunlich lange akzeptiert.

Du sitzt abends auf dem Sofa. Dein Hund kommt dazu, legt seinen Kopf auf deinen Schoß und genießt die Nähe.

Vielleicht streichelst du ihm über die Ohren oder kraulst seinen Hals. Alles ist entspannt.

Dann gähnt dein Hund.

Und plötzlich steigt dir dieser Geruch in die Nase.

Viele Hundehalter kennen genau diesen Moment.

Meistens wird darüber sogar gelacht. Man sagt Dinge wie: „Puh, was hast du denn gefressen?“ und eine Minute später ist das Thema schon wieder vergessen.

Dabei lohnt es sich durchaus, etwas genauer hinzuschauen.

Denn starker Mundgeruch beim Hund gehört für uns nicht einfach zum Hundsein dazu.

Ein Hund, dessen Zähne gepflegt werden und der regelmäßig geeignete Kauartikel bekommt, sollte nicht dauerhaft unangenehm aus dem Maul riechen.

Mundgeruch ist oft viel mehr als nur eine kleine Unannehmlichkeit beim Kuscheln auf dem Sofa. Er kann ein erster Hinweis darauf sein, dass man sich Zähne, Zahnfleisch und Maulhöhle einmal etwas genauer anschauen sollte.

Wie viel Mundgeruch beim Hund ist normal?

Viele Menschen gehen davon aus, dass Hunde eben aus dem Maul riechen.

Irgendwie gehört das für viele ganz selbstverständlich dazu.

Schließlich fressen Hunde Dinge, bei denen wir Menschen manchmal schon vom Zuschauen die Stirn runzeln. Sie schlecken an Pfützen, tragen Stöcke durch die Gegend und finden unterwegs manchmal die seltsamsten Dinge spannend.

Deshalb wundert es kaum, dass Mundgeruch beim Hund oft einfach hingenommen wird.

Wir sehen das allerdings etwas anders.

Wenn unsere eigenen Zähne über Wochen oder Monate nicht gepflegt würden, würden wir das ebenfalls riechen.

Das Gleiche gilt für Hunde.

Ein gesunder Hund mit gepflegten Zähnen sollte nicht schon aus einem halben Meter Entfernung auffallen, sobald er den Mund öffnet.

Natürlich riecht ein Hundemaul nie nach Pfefferminz oder frischer Zahnpasta.

Das erwartet auch niemand.

Zwischen „riecht nach Hund“ und „stinkt zum Himmel“ liegt allerdings ein ziemlich großer Unterschied.

Denn starker Mundgeruch entwickelt sich meistens nicht über Nacht.

Oft entsteht er ganz langsam. Ein bisschen Zahnstein hier. Etwas Belag dort. Vielleicht entzündetes Zahnfleisch oder Futterreste, die sich über längere Zeit festsetzen.

Wer seinen Hund regelmäßig im Alltag beobachtet, bemerkt solche Veränderungen oft deutlich früher als gedacht.

Tiernahrung Schwenner

Was kann man tun, wenn der Hund aus dem Maul stinkt?

Wenn Mundgeruch beim Hund plötzlich stärker wird, suchen viele Hundehalter erstmal nach einem schnellen Trick.

Ein Pulver ins Futter. Ein Spray. Irgendein Hausmittel, das den Geruch möglichst schnell verschwinden lässt.

Dabei lohnt es sich oft, einen Schritt früher anzusetzen.

Denn der Geruch entsteht meistens nicht einfach so.

In vielen Fällen sitzen die Ursachen direkt an den Zähnen oder am Zahnfleisch.

Deshalb gehört Zahnpflege für uns zu den wichtigsten Dingen überhaupt.

Ja, viele Hunde finden Zähneputzen am Anfang merkwürdig. Viele Menschen übrigens auch. Trotzdem kann diese Gewohnheit langfristig einen großen Unterschied machen.

Ebenso wichtig sind geeignete Kauartikel.

Kauen beschäftigt Hunde nicht nur. Es hilft auch dabei, Beläge auf den Zähnen mechanisch zu reduzieren und die Maulhygiene zu unterstützen.

Über die Jahre haben wir festgestellt, dass die Qualität der Kauartikel dabei eine entscheidende Rolle spielt.

Viele Produkte bestehen aus Zusätzen, Aromen oder Zutaten, die mit natürlicher Zahnpflege wenig zu tun haben.

Deshalb setzen wir seit über 40 Jahren auf natürliche Kauartikel.

Ein Stück Rinderkopfhaut, ein Ochsenziemer oder andere naturbelassene Kauartikel beschäftigen den Hund oft deutlich länger und unterstützen gleichzeitig die Zahnpflege.

Eine Zahnbürste ersetzen sie natürlich nicht.

Als tägliche Unterstützung für gesunde Zähne möchten wir sie trotzdem nicht missen.

Welches Hausmittel hilft bei Hunden gegen Mundgeruch?

Wenn Hundehalter nach Hausmitteln gegen Mundgeruch suchen, landet man schnell bei den unterschiedlichsten Tipps.

Von Petersilie über Kokosöl bis hin zu Minze findet man im Internet inzwischen fast alles.

Einige dieser Dinge können den Atem kurzfristig etwas frischer wirken lassen.

Die entscheidende Frage bleibt jedoch:

Warum riecht das Maul überhaupt unangenehm?

Wenn sich bereits Zahnstein gebildet hat oder das Zahnfleisch gereizt ist, verschwindet die Ursache nicht einfach, nur weil etwas kurzzeitig besser riecht.

Hausmittel sehen wir deshalb eher als Ergänzung.

Viel wichtiger sind gute Gewohnheiten im Alltag.

Dazu gehören Zahnpflege, regelmäßiges Kauen und ein gelegentlicher Blick ins Maul.

Über viele Jahre haben wir deutlich mehr Hunde erlebt, deren Maulgesundheit sich durch konsequente Pflege verbessert hat als durch irgendwelche Wundermittel.

Welche Krankheiten verursachen starken Mundgeruch?

Manchmal steckt hinter Mundgeruch deutlich mehr als nur ein ungepflegtes Hundemaul.

Gerade dann, wenn der Geruch plötzlich sehr stark wird oder sich über längere Zeit entwickelt, lohnt es sich genauer hinzuschauen.

Häufig sehen Tierärzte dabei Probleme wie:

  • Zahnstein
  • Zahnfleischentzündungen
  • lockere Zähne
  • entzündete Zahnwurzeln
  • vereiterte Zähne
  • abgestorbenes Zahngewebe
  • Verletzungen im Maul
  • Entzündungen der Maulschleimhaut

Vor allem faulende oder entzündete Zähne können einen extrem unangenehmen Geruch verursachen. Viele Hunde fressen dabei sogar weiterhin ganz normal, weshalb solche Probleme oft lange unbemerkt bleiben.

In selteneren Fällen können auch Erkrankungen von Magen, Leber oder Nieren hinter auffälligem Mundgeruch stecken.

Aufmerksam würden wir werden, wenn der Atem deines Hundes plötzlich deutlich stärker riecht als sonst oder du zusätzlich Veränderungen beim Fressen, Kauen oder Verhalten bemerkst.

Je früher die Ursache erkannt wird, desto einfacher lässt sie sich meistens behandeln.

Fazit: Mundgeruch beim Hund sollte ernst genommen werden

Mundgeruch beim Hund entsteht selten ohne Grund.

Manchmal steckt etwas Belag auf den Zähnen dahinter. Manchmal entwickeln sich Zahnstein, Zahnfleischentzündungen oder sogar faulende Zähne.

Aus unserer Erfahrung machen vor allem drei Dinge den Unterschied: Zahnpflege, hochwertige natürliche Kauartikel und ein aufmerksamer Blick auf Veränderungen.

Wer früh handelt, erspart seinem Hund häufig größere Probleme und sorgt ganz nebenbei für deutlich angenehmere Kuschelmomente auf dem Sofa. 🐾

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Seit 1983 stellen wir naturgetrocknete Kauartikel und Leckerli für Hunde her.

Die Beratung unserer Kunden hat für uns hohe Priorität und deswegen möchten wir dir hier einige unserer Tipps aus über 42 Jahren Kauartikel für Hunde mitgeben, die du sicherlich noch nicht kennst!

Hast du Fragen? Dann scheue dich nicht und melde dich bei uns – wir helfen dir gerne persönlich weiter!

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