Du stehst morgens in der Küche, schälst dir eine Banane fürs Müsli und plötzlich sitzt dein Hund neben dir.
Woher er schon wieder weiß, dass es etwas zu essen gibt, bleibt sein Geheimnis. Aber eines ist klar: Er möchte unbedingt ein Stück abhaben.
Und während er dich mit seinen großen Augen anschaut, fragst du dich vielleicht: Dürfen Hunde Bananen fressen?
Die gute Nachricht: Ja, dürfen sie!
Bananen sind für Hunde nicht giftig und können sogar eine schöne Ergänzung zum gewohnten Futter sein. Allerdings steckt in der gelben Frucht mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Und es gibt ein paar Dinge, auf die du beim Füttern achten solltest.
Sind Bananen gesund für Hunde?
Bananen haben ernährungsphysiologisch einiges zu bieten. Sie enthalten unter anderem Kalium, Vitamin B6 und verschiedene Ballaststoffe.
Kalium spielt eine wichtige Rolle für die Funktion von Muskeln und Nerven. Vitamin B6 wird für zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt und die enthaltenen Ballaststoffe können die Verdauung unterstützen.
Allerdings gehören Bananen auch zu den zuckerreicheren Obstsorten. Besonders reife Früchte enthalten vergleichsweise viel natürlichen Zucker und liefern entsprechend Energie.
Das macht Bananen nicht automatisch ungesund. Es bedeutet nur, dass sie eher als kleine Leckerei geeignet sind und nicht täglich in großen Mengen im Hundenapf landen sollten.
Ein Hund, der ein ausgewogenes Alleinfuttermittel bekommt, benötigt übrigens keine zusätzlichen Bananen, um seinen Nährstoffbedarf zu decken.
Grüne oder reife Banane: Welche ist besser für Hunde?
Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass grüne Bananen deutlich weniger süß schmecken als reife.
Das liegt daran, dass sich während der Reifung die Zusammensetzung verändert. Unreife Bananen enthalten mehr Stärke, die nach und nach teilweise in Zucker umgewandelt wird.
Besonders die resistente Stärke grüner Bananen kann für manche Hunde schwerer verdaulich sein und Blähungen verursachen.
Deshalb empfehlen wir, deinem Hund lieber ein kleines Stück einer reifen Banane anzubieten. Die darf ruhig schon ein paar braune Punkte auf der Schale haben.

Wie viel Banane darf ein Hund essen?
Eine ganze Banane für einen Chihuahua wäre vermutlich etwas übertrieben. Bei einer Deutschen Dogge sieht die Sache natürlich anders aus.
Wie viel Banane dein Hund verträgt, hängt von seiner Größe, seinem Energiebedarf und seiner individuellen Verdauung ab.
Für die meisten Hunde reichen gelegentlich ein paar kleine Stückchen vollkommen aus.
Besonders bei Hunden mit Übergewicht oder Diabetes solltest du den natürlichen Zuckergehalt berücksichtigen und die Fütterung gegebenenfalls mit deinem Tierarzt besprechen.
Und wenn du deinem Hund mit Banane mal eine besondere Freude machen möchtest, kannst du daraus auch einen kleinen Sommersnack zaubern. In unserem Artikel „Hunde-Eis selber machen“ zeigen wir dir, wie du deinen Hund an warmen Tagen mit einer selbst gemachten Erfrischung verwöhnen kannst.
Hilft Banane bei Durchfall?
Vielleicht kennst du Banane noch aus deiner Kindheit als klassisches Hausmittel bei Durchfall.
Tatsächlich enthalten Bananen unter anderem Pektin, einen löslichen Ballaststoff, der Wasser binden kann und im Darm eine Rolle spielt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Banane automatisch gegen Durchfall beim Hund hilft.
Manche Hunde vertragen kleine Mengen gut, bei anderen können größere Portionen die Verdauung zusätzlich belasten.
Hat dein Hund anhaltenden oder starken Durchfall, Blut im Kot oder wirkt er allgemein krank, solltest du die Ursache tierärztlich abklären lassen.
Dürfen Hunde Bananenschalen essen?
Die Bananenschale ist zwar nicht klassisch giftig, gehört aber trotzdem nicht in den Hundemagen.
Sie ist schwer verdaulich und kann besonders in größeren Stücken Magen-Darm-Beschwerden oder sogar einen Darmverschluss verursachen.
Deshalb solltest du deinem Hund ausschließlich das Fruchtfleisch anbieten.
Fazit: Ein kleines Stück Banane darf es sein
Wenn dein Hund also morgen früh wieder erwartungsvoll neben dir sitzt, während du deine Banane schälst, darfst du ihm ruhig ein kleines Stück abgeben.
Ob er sie lieber pur, in Scheiben oder zerdrückt mag, darf er selbst entscheiden.
Und vermutlich wird er sich ziemlich schnell merken, dass es sich lohnt, beim Frühstück in deiner Nähe zu bleiben.
Wenn du mehr Wissenswertes rund um Kauartikel und Hundegesundheit erfahren möchtest, folge uns gerne auf Instagram.
Hi! Wir sind Tiernahrung Schwenner!
Seit 1983 stellen wir naturgetrocknete Kauartikel und Leckerli für Hunde her.
Die Beratung unserer Kunden hat für uns hohe Priorität und deswegen möchten wir dir hier einige unserer Tipps aus über 42 Jahren Kauartikel für Hunde mitgeben, die du sicherlich noch nicht kennst!
Hast du Fragen? Dann scheue dich nicht und melde dich bei uns – wir helfen dir gerne persönlich weiter!
Snacktastische Grüße
Familie Schwenner & Team
Werde Teil der Community:





