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Dürfen Hunde Weihnachtsplätzchen essen?

Wenn in der Weihnachtszeit alles nach Zimt und Schokolade duftet und das nächste Plätzchen nur einen Handgriff entfernt ist, kann kaum jemand der süßen Versuchung widerstehen – auch unsere Vierbeiner nicht! Wenn Vanillekipferl, Lebkuchen und Co. die Hundeaugen größer werden lassen, fragst du dich vielleicht: Dürfen Hunde Weihnachtsplätzchen essen?

Sind Weihnachtsplätzchen für Hunde eine gute Idee?

Die grundsätzliche Frage, ob Hunde Weihnachtsplätzchen essen dürfen, ist schnell beantwortet: nein! In klassischen Keksen, die rund um Weihnachten von großen und kleinen Menschen genascht werden, stecken jede Menge Zutaten, die im Hundebauch nix verloren haben. 

Neben Mehl, Backpulver, Zucker und Butter, die im besten Fall leere Kalorien und ein bisschen Bauchweh für deinen Hund bedeuten, können Weihnachtsplätzchen auch richtig giftige Lebensmittel für Hunde enthalten:

Zuckerersatz

Normaler Zucker ist schon eine Zutat, die im Hundekörper nichts zu suchen hat – er liefert nur leere Kalorien und kann Karies, Übergewicht und Diabetes begünstigen. Noch gefährlicher wird’s, wenn beim Backen ein paar Kalorien eingespart werden, indem Zuckerersatzstoffe zum Einsatz kommen. Xylit (Birkenzucker) ist extrem giftig für Hunde und kann schon in kleinsten Mengen lebensbedrohliche Folgen haben!

Schokolade

Was wäre Weihnachten ohne Schokolade? Leider ist die beliebte Süßigkeit pures Gift für unsere Vierbeiner. Schokolade enthält unter anderem Theobromin und Koffein. Beides können Hunde nur schlecht verstoffwechseln, wodurch es zu Vergiftungserscheinungen kommen kann. Dabei gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto giftiger die Schokolade.

Rosinen

Im Gegensatz zu Schokolade scheiden sich bei Rosinen die Geister: Die einen hassen sie, für die anderen dürfen sie vor allem zu Weihnachten nicht fehlen. Für Hunde sind Rosinen jedenfalls das ganze Jahr über tabu: Bereits kleine Mengen – beispielsweise in Keksen oder Weihnachtsstollen – können akutes Nierenversagen auslösen. Das gilt übrigens auch für Weintrauben, wobei die aufgrund des höheren Wasseranteils eine Spur weniger gefährlich sind.

Nüsse 

Ganz klar: Nüsse gehören zu Weihnachten wie der Pelz zum Hund. Aber es gibt gefährliche und ungefährliche Nüsse für Hunde. Besonders giftig wird’s bei Macadamia und Bittermandeln. Wenn du also nicht genau weißt, welche Nüsse im Plätzchen stecken, hältst du die Hundeschnauze lieber fern. 

Zimt

In kleinen Mengen kann Zimt für Hunde sogar gesund sein – aber Vorsicht: Es gibt zwei verschiedene Arten von Zimt! Cassia-Zimt enthält große Mengen Curamin, das die Leber schädigen kann und selbst für Menschen nur in geringen Dosen empfohlen wird. Bist du nicht sicher, welcher Zimt in der Weihnachtsbäckerei verarbeitet ist, gilt: Pfoten weg!

Marzipan

Marzipan besteht hauptsächlich aus Zucker und Mandeln. Soweit wäre das zwar ungesund, aber nicht gefährlich für deinen Hund. Allerdings ist häufig ein gewisser Anteil Bittermandeln enthalten, der das Marzipan in pures Gift für deinen Vierbeiner verwandelt. 

Endgegner für den Hund: Lebkuchen

Wer Weihnachten sagt, muss auch Lebkuchen sagen. Allerdings ist das leckere Gebäck aus Hundesicht ein echter Gift-Cocktail: Neben Zucker sorgen unter anderem Zimt, Muskat und Nelken dafür, dass Lebkuchen absolut Hunde-ungeeignet ist – von der Schoko-Glasur, die oft dazu gehört, ganz zu schweigen. 

So dürfen Hunde Weihnachtsplätzchen essen

Weihnachtsbäckerei und Hunde passen also nicht unbedingt gut zusammen. Aber keine Sorge: Dein Vierbeiner muss dir nicht mit knurrendem Magen beim Naschen zusehen. Es gibt eine Möglichkeit, wie dein bester Freund sorgenlos Weihnachtsbäckerei knabbern kann. Das Beste daran: Es ist gleichzeitig ein tolles Weihnachtsgeschenk für deinen Hund!

Du errätst es schon: Wir sprechen von selbstgemachten Hundekeksen zu Weihnachten. Dabei hast du selbst in der Hand, was in den Plätzchen – und damit im Hund – landet und kannst dich gezielt für gesunde Zutaten entscheiden:

Haferflocken

Haferflocken liefern Ballaststoffe und pflanzliche Proteine. Sie können sich positiv auf die Verdauung auswirken und machen deinen Hund satt. Du kannst sie fein mahlen und damit das Mehl in jedem Rezept 1:1 ersetzen. 

Eier

Okay, Eier sind nicht gerade ein Geheimtipp fürs Backen – aber sie sind eine hervorragende, gesunde Proteinquelle für deinen Hund. Zudem sind sie leicht verdaulich und können sich positiv auf die Haut- und Fellgesundheit auswirken. 

Gemüse

Beispielsweise Zucchini, Karotte oder Kürbis verleihen dem weihnachtlichen Hundekeks eine natürliche Saftigkeit und Süße. Dazu versorgen sie deinen Hund mit wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen.

Obst

Für die Schleckermäuler unter den Vierbeinern darf’s ruhig etwas süßer sein: Statt raffiniertem Zucker liefert Obst in kleinen Mengen eine ordentliche Süße und hat gleichzeitig ein paar Vitamine im Gepäck. Bestimmte Obstsorten haben noch zusätzliche Vorteile – beispielsweise liefern Bananen Kalium für eine gesunde Muskulatur und Äpfel können die Verdauung fördern. 

Das richtige Mehl

Wenn du mit Mehl backen möchtest, ist Vollkornmehl die gesündere Alternative zu klassischem Weizenmehl. Noch besser ist Buchweizenmehl, das als glutenfreie Alternative auch für empfindliche Hundebäuche geeignet ist. 

Wasser, Joghurt oder Quark

Für die nötige Bindung und Feuchtigkeit reicht meist etwas Wasser. Ist dir das zu langweilig, kann ungesüßtes Joghurt oder Quark eine Alternative sein – in kleinen Mengen ist beides für die meisten Hunde gut verträglich, liefert Calcium und kann die Darmflora günstig beeinflussen.

Öl

Für ein ordentliches Gebäck fehlt noch Fett. Hier kannst du dich für einen echten Gesundheits-Boost entscheiden: Lachsöl als klassischer Allrounder mit leicht fischiger Note, Kokosöl für den Stoffwechsel und eine exotische Note oder Leinöl für gesunde Haut und glänzendes Fell. 

Fazit: Dürfen Hunde Weihnachtsplätzchen essen?

Für Menschen gemachte Kekse sind für jeden Vierbeiner tabu – zu groß ist die Gefahr, dass ungesunde oder sogar giftige Zutaten im Hundebauch landen. Als liebevolles Herrchen oder Frauchen zauberst du deinem pelzigen besten Freund seine eigene Weihnachtsbäckerei mit gesunden Zutaten. Noch mehr Infos dazu sowie ein einzigartiges Rezept findest du hier.

Und nachdem du ein besinnliches, lecker-gesundes Weihnachten mit deinem Hund verbracht hast? Spätestens dann ist es allerhöchste Zeit, deinen Vierbeiner auf Silvester vorzubereiten – hier findest du unsere Tipps dazu! 

Der Backofen streikt, die Kochschürze ist in der Wäsche oder Backen ist einfach nicht so dein Ding? In unserem Shop findest du jede Menge gesunder Leckereien, die du deinem Hund das ganze Jahr über mit gutem Gewissen servieren kannst. 

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